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Der Kistner-Plan

Seebahnhof 2030 Seeanbindung, die kommt

Der Kistner-Plan: mit 7e, maximaler Förderung und minimalem Risiko.

2030 ist kein Spruch

Es ist ein optimistisches Ziel – wenn 2026/2027 konsequent gearbeitet wird. Wer jetzt wieder neu verhandelt, macht 2030 sicher unmöglich.

In 60 Sekunden: Was ich mache

1) 7e verbindlich festlegen

Damit Planung, Genehmigung und Förderung überhaupt starten.

2) Förderarchitektur aufbauen

Förderfähigkeit herstellen: Zuständigkeiten, Prüfpfad, saubere Anträge.

3) Planung beschleunigen & Vertrag sichern

Zeitplan, Verantwortliche, Vertragsklarheit mit der Bahn – damit aus Debatte ein Projekt wird.

4) Bahnhof sofort verbessern

Interimsmaßnahmen, die man spürt – Unterführung neu gestalten.

Warum 7e die Grundlage ist

In jahrelangen Verhandlungen wurde sie mit der Bahn abgestimmt, für die Bedürfnisse der Bahn und der Stadt. Das ist die realistischste Variante die herausgekommen ist, nicht ohne Grund heißt sie 7e. Alle vermeintlich „einfacheren“ Alternativen klingen gut, bis man sie prüfen muss: dann kommen neue Verfahren, neue Lärmbewertungen, neue Genehmigungsrisiken – und der Zeitplan springt wieder auf Null.

  • Schallschutzwände drohen bei allen anderen Varianten

Der Knackpunkt

Ein Abstell- und Wendegleis in Starnberg ist eine unabdingbare Forderung der Bahn, während für die Stadt die Reduzierung der Gleisanlagen am See unabdingbar ist.

Drei Wege – ich entscheide mich klar

Weg 1: Populismus

„Neu verhandeln“, „einfacher“, „billiger“ – endet in neuen Varianten, neuen Verfahren und Jahren Stillstand.

Weg 2: Stillstand

7e liegt vor, aber ohne konsequente Förderlogik bleibt es bei großen Zahlen und vagen Zusagen.

Weg 3: Der Kistner Weg

Mit 7e eine Förderarchitektur bauen, mit der Planung in Vorleistung gehen – und sofort sichtbare Verbesserungen am Seebahnhof.

Förderung & Geld: So wird es finanzierbar

Fördermittel fließen nicht, weil man sie aufzählt. Sie fließen, wenn ein Projekt rechtssicher, genehmigungsfähig und prüfbar ist. Genau das stelle ich her – dann greifen mehrere Instrumente gleichzeitig.

Instrument Wofür es da ist Rolle Nur mit 7e?
GVFG (Bund & Bayern) Bahnhof, Bahnsteige, Barrierefreiheit, Knoten Hauptfinanzierung Ja
BEG (Freistaat) stations-/SPNV-bezogene Bausteine Verstärker hoch
DB InfraGO Gleise/Weichen/Technik (bahnseitig) Bahnanteil Ja
SPNV-Pönalen Anschub, Eigenanteil senken, Interim Ergänzung mittel
Städtebauförderung Vorplatz, Wege, Umfeld, Promenade Umfeld mittel
IBA München Priorisierung, Beschleunigung, Sichtbarkeit Verstärker niedrig
Flächen / Erbbaurecht Eigenanteil absichern Haushaltsschutz Ja

Mein Ziel: maximale Förderung, minimaler Eigenanteil, kein strukturelles Risiko für den Stadthaushalt.

Ab 2026 sofort spürbar: Unterführung als angenehmer Wartebereich

Wer am Bahnhof See wartet, soll sich nicht mehr „durchschlagen“ müssen. Ich werde die Unterführung so aufwerten, dass sie ein heller, sicherer und informierter Wartebereich wird – mit klaren Anzeigen, wann die S-Bahn wirklich kommt.

Echtzeit-Anzeigen für S-Bahn & Regionalbahn

Gut sichtbar in der Unterführung: Abfahrten, Verspätungen, Gleiswechsel – damit man nicht im Regen raten muss.

Wettergeschütztes Warten mit Sitzplätzen

Sitzgelegenheiten und ein klarer Wartebereich in der Unterführung – trocken, geordnet, ohne Gedränge.

Helles Licht & Sicherheitsgefühl

Bessere Beleuchtung, saubere Sichtachsen und ein Gefühl von Ordnung – damit man sich dort auch abends wohlfühlt.

Sauberkeit & schnelle Instandhaltung

Klare Zuständigkeit, regelmäßige Reinigung und schnelle Beseitigung von Schäden – weil ein Bahnhof Visitenkarte der Stadt ist.

Klare Orientierung: Wo geht’s wann lang?

Einfache, gut lesbare Wegweiser in der Unterführung: See, Innenstadt, Bus, Gleiszugang – damit Umsteigen stressfrei wird.

So wird aus einer endlosen Diskussion Realität

2026

  • Mit 7e die Planung aufsetzen
  • Förderarchitektur aufbauen (Prüfpfad, Zuständigkeiten, Anträge)
  • Interimsmaßnahmen starten
  • Abstimmungsgespräche mit wirklich allen Beteiligten (BEG, Land, Bund, Bahngesellschaften)

2026-2027

  • Damit die Bahn erkennt, dass die Stadt es ernst meint, geht die Stadt mit der Planung in Vorleistung
  • Förderungen und Bewilligungen absichern

2028–2030

  • Bau in Phasen, damit Betrieb und Stadt funktionieren
  • Umsetzung Schritt für Schritt – sichtbar, messbar, transparent